Energetische Stadtsanierung

Energetische Stadtsanierung „KlimaQuartier“

Luckenwalde Kita

Klimaschutz und die Notwendigkeit zur Steigerung der Energieeffizienz sind gesamtgesellschaftliche Themen beim „KlimaQuartier“. Die Bedeutung nimmt täglich zu – in allen Belangen des täglichen Lebens. Die Bundesregierung strebt mit ihrem Energiekonzept bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand an.

Zur Realisierung der ambitionierten Ziele wird es künftig noch stärker darauf ankommen, den Sanierungsprozess über die Energieeffizienz der Einzelgebäude hinaus auf eine breitere städtebauliche Basis zu stellen.

Die BIG Städtebau zeigt Kommunen wie Privaten den Einsatz und die Bündelung zielgerechter Fördermittel und unterstützt sie bei der Erarbeitung von gesamtstädtischen Klimaschutzkonzepten, der energetischen Quartiersentwicklung und der Gebäudemodernisierung.

Im Unternehmensverbund wurde für die energetische Stadtsanierung das „KlimaQuartier“ entwickelt. Wir begleiten Städte, Gemeinden, Versorgungsunternehmen und Eigentümergemeinschaften zusammen mit unserem Experten-Netzwerk.

Referenz: Luckenwalde Kita-Burg

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Die Kindertagesstätte „Burg“, die größte in Luckenwalde, entstand 1985 mit 282 Betreuungsplätzen in WBS 70-Plattenbauweise. Erhebliche bauliche Mängel, fehlende Energieeffizienz, ungünstige Grundrissstrukturen und gestiegene Kapazitätsanforderungen führten zu dem Beschluss, die Kita für altersübergreifende Betreuung umfassend zu sanieren.

Eines der zentralen Ziele dabei war die Senkung des hohen Energieverbrauchs. Vor allem die Sanierung des Daches und der Fassaden nach aktuellen energetischen Standards trugen zur Senkung des Energiebedarfs um 70 und des CO2-Ausstoßes um 80 Prozent bei, nicht zuletzt durch die Installation solarthermischer und photovoltaischer Energieerzeuger. Zu den erneuerbaren Ressourcen gehören auch die Holzelemente, die bewusst für Fenster und Außenverkleidung gewählt wurden. Alle haustechnischen Anlagen wurden erneuert, Grundrisse optimiert und ein eingeschossiger Anbau abgebrochen. Ein neuer dreigeschossiger Gebäudeteil enthält ein Büro, Personalräume, einen Gemeinschaftsraum - der auch vom benachbarten Wohngebiet genutzt werden kann - sowie einen Kreativ- und Hausaufgabenraum. Die Außenanlagen wurden unter Wiederverwendung noch intakter Ausstattungsgegenstände grundlegend neu gestaltet.

Die Planung erfolgte in enger Abstimmung zwischen den beteiligten Planungsbüros, der Stadt Luckenwalde und dem Kita-Betreiber, dem Regionalverband Fläming-Elster der Volkssolidarität LVB e.V. Die Projektsteuerung oblag der BIG Städtebau GmbH, die als Gebietsbeauftragte für den Stadtumbau in Luckenwalde tätig ist. Mit 320 Plätzen wurde die sanierte Kita nach 13-monatiger Bauzeit im Juni 2012 wieder in Dienst gestellt.

  • Förderkulisse: Stadtumbau Ost - Teilprogramme, Aufwertung und
    Rückführung der städtischen Infrastruktur (RSI), Soziale Stadt,
    Energetische Erneuerung der sozialen Infrastruktur
    in den Gemeinden (Investitionspakt-ESI)
  • Fördermittel: Städtebauförderung
  • Kosten: 4,5 Mio. Euro (inkl. Freianlagen)
  • Größe/Kapazität: 2.190 m² Nutzfläche, 320 Betreuungsplätze
    (40 Krippe, 120 Kindergarten, 160 Hort)
  • Zeitraum: 2011-2012
  • Fördermittelakquise
  • Erarbeitung des Finanzierungskonzepts
  • Moderation u. Steuerung des Planungsverfahrens
  • Koordination der notwendigen Genehmigungsverfahren
  • Begleitung von Ausschreibung u. Auftragsvergabe
  • Kosten- u. Finanzierungsplanung
  • Terminabstimmung u. –verfolgung
  • Unterstützung des Kostencontrollings
  • Zusammenstellung der Abrechnungsunterlagen
  • Öffentlichkeitsarbeit

KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“

Fördermittel. Konzept. Sanierung.

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KIQ HUSUM das StadtQuartier

Fördermittel. Projekt. Tranzparenz.

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