Soziale Stadt Lütjenburg – Zuwendungsbescheid für die Sanierung des Rathauses/Bürgerhauses

Nach rund eineinhalb Jahren intensiven Austausches der BIG Städtebau GmbH mit dem Fördermittelgeber liegt seit kurzem der Zuwendungsbescheid für die letzte größere Hochbaumaßnahme in Lütjenburg vor. Die BIG Städtebau ist seit 2007 in Lütjenburg als treuhänderischer Sanierungsträger tätig und hat bereits 15 Projekte vor Ort umgesetzt.

Mit der angestrebten Modernisierung des unter Denkmalschutz stehenden Rathauses soll ein weiterer Schritt unternommen werden, das Angebot an kulturellen und sozialen Infrastruktureinrichtungen der Stadt Lütjenburg zu stärken. Dabei gilt es, das bereits heute etablierte Gebäude den gesellschaftlichen Ansprüchen anzupassen, insbesondere der älteren oder körperlich beeinträchtigten Mitbürger. Das im 17. Jahrhundert errichtete Lütjenburger Rathaus entspricht schon seit längerem nicht mehr den Anforderungen, die die Stadt und die Bürger an das markante und bedeutende Gebäude stellen. Durch die geplante Sanierung soll das Rathaus als Treffpunkt und Ort der Begegnungen an Bedeutung gewinnen und als Bürger- und Verwaltungszentrum gestärkt werden.

Das Rathaus wurde zuletzt in den 1960er Jahren grundlegend saniert und genügt nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Im Vordergrund der baulichen Maßnahmen steht die energetische Modernisierung des Gebäudes durch die Sanierung der Außenhülle sowie der haustechnischen Einrichtungen. Zudem sollen wesentliche Räume barrierefrei werden, um insbesondere den Belangen der älteren oder körperlich eingeschränkten Personen nachzukommen und sie so zu fördern und zu integrieren. Im Zuge des Umbaus und der Modernisierung sollen die baulichen Eingriffe in die denkmalgeschützte Außenhülle so gering wie möglich gehalten werden. Um insbesondere die Sitzungsräume barrierefrei zu gestalten, muss jedoch die Raumaufteilung teilweise geändert werden. Auch nach dem Umbau sollen die Räumlichkeiten der Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung stehen. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf rund 650.000 Euro, die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich im Oktober 2017.