Vergangene Veranstaltungen
Hier finden Sie Unterlagen zu vergangenen Veranstaltungen. Bei Fragen zu einzelnen Themen oder Projekten, wenden Sie sich gerne an Ihre Ansprechpartnerin Tanja Nagelsmeier.
Oft scheitert die Aktivierung von Brachflächen nicht am fehlenden Wissen, sondern am ersten konkreten Schritt. In diesem Innenstadttalk haben wir daher die „Phase 0“ als strategischen Türöffner in den Fokus gerückt. In diesem der eigentlichen Planung vorgelagerten Prozess können wichtige Grundlagen für ein langfristig angelegtes, geplantes Handeln geschaffen werden. Durch den Einsatz detaillierter Potenzialanalysen zur Mobilisierung von Innenentwicklungspotenzialen sowie die Einbindung spezifischer Unterstützungsangebote wie des Baulandfonds Schleswig-Holstein wurde aufgezeigt, wie Kommunen eine aktive Bodenpolitik gestalten und ihre Handlungsfähigkeit von der strategischen Grundsatzarbeit bis zur praktischen Projektumsetzung nachhaltig sichern können.
Der Innenstadttalk am 4. Dezember 2025 befasste sich mit der Frage, wie Kommunen zielgerichtete Beteiligung gestalten und praxistaugliche Dialog- und Kommunikationsstrukturen jenseits von Informationsveranstaltungen aufbauen können. Vorgestellt wurden Ansätze beispielsweise zur Kinder- und Jugendbeteiligung aber auch zu Partizipationsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Zudem erhielten die Teilnehmenden Einblicke, wie Belastungen durch Baumaßnahmen mit konsequenter Kommunikation entschärft werden können und wie vertrauensvolle Dialogprozesse mit Politik und lokalen Stakeholdern langfristig in der kommunalen Praxis verankert werden.
Wie lassen sich leerstehende Erdgeschossflächen oder ganze Bestandsimmobilien wieder mit Leben füllen? Welche innovativen Nutzungskonzepte sind möglich – und was braucht es, um sie erfolgreich umzusetzen? Diesen Fragen haben wir uns beim Innenstadttalk am 2. Oktober gewidmet. Anhand von drei spannenden Praxisbeispielen wurde deutlich, wie kreative Ideen und lokale Akteure zur Belebung von Innenstädten beitragen können.
Das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern stellt in seinem aktuellen Newsletter (Download) gelungene Beispiele zur Belebung von innerstädtischen Leerständen dar – darunter sind u.a. die Schaudestillerie in Klütz, DAS KiTTCHEN in Wismar, der PopUp FINDLING aus Wolgast, das CORE in Oldenburg und viele weitere innovative Projekte kompakt beschrieben. Reinschauen lohnt sich!
Wie gelingt es, Menschen für einen Besuch in der Innenstadt zu gewinnen, und was erwarten sie dort eigentlich? Gemeinsam mit Gästen aus Forschung und Praxis sprachen wir beim Innenstadttalk am 10. Juli über Motive, Wünsche und Verhaltensmuster von Nutzergruppen. Im ersten Teil des Innenstadttalks wurden sieben zentrale Regeln vorgestellt, die auf einer breiten empirischen Grundlage basieren und die Orientierung bieten, um Besuchsanreize gezielt zu gestalten. Im zweiten Teil wurde das Potenzial von Frequenzmessungen aufgezeigt. Moderne Messverfahren, etwa auf Basis von GPS-Daten, geben verlässlich Auskunft über Besucherzahlen und können Entscheidungsgrundlagen für Maßnahmen zur Belebung von Innenstädten liefern.
Leerstände beeinträchtigen häufig über Jahre hinweg ihr Umfeld und werden zur Belastung für die Kommune, den Immobilieneigentümer sowie Nutzer und Nachbarn. Gleichzeitig bergen solche „Problemimmobilien“ in der Stadtentwicklung enormes Potenzial für ressourcenschonende und vielfältige Lösungen. Mit zwei konkreten Beispielen haben wir beim Innenstadttalk am 8. Mai über praxiserprobte Instrumente und Erfolgsfaktoren für eine gelungene Immobilien-Transformation gesprochen. Es wurde deutlich, dass sowohl die objektive Analyse in der Phase 0 wie auch strategische Partnerschaften den entscheidenden Grundstein legen!
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