Anklamer Rettungsschwimmer starten bei der WM in Australien

Anklamer Rettungsschwimmer starten bei der WM in Australien

Anklam. Drei Sportler aus Anklam haben es ins Team der deutschen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschat der Rettungsschwimmer vom 16. bis 20. November im australischen Adelaide geschafft.

Neben dem amtierenden Welt- und Europameister Danny Wieck kämpfen auch Christian Ertel und Carla Stübing vom „Swim&Rescue“-Team der DLRG-Ortsgruppe Anklam gemeinsam mit neun weiteren deutschen Rettungsschwimmern im Becken und im offenen Gewässer um gute Platzierungen in den Einzelwettkämpfen und in der Nationenwertung. 

Nicht nur bei den Sportlern, sondern auch bei der BIG Städtebau ist die Freude über den Erfolg  dieser Nominierung groß. Sie ist Sanierungsträger in Anklam und Unterstützer der DLRG-Ortsgruppe. Kurz vor dem Abflug zur Weltmeisterschaft überreichte zudem der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann einen Zuwendungsbescheid an das Anklamer „Swimm&Rescue“-Team in Höhe von 23.400  Euro, der zu gleichen Teilen aus Mitteln des Wirtschaftsministeriums und aus dem Vorpommern-Fonds kommt und die Rettungsschwimmer bei den Reisekosten unterstützen soll.

„Wir freuen uns, dass die Anklamer Rettungsschwimmer es durch die Qualifikation zur Weltmeisterschaft schon so weit geschafft haben. Das steht für die Ausdauer, Qualität, Leistung und auch Einsatzbereitschaft des gesamten Teams vor Ort. Wir drücken allen Beteiligten die Daumen. Allein die Teilnahme an den Wettkämpfen ist schon ein Riesenerfolg der Rettungsschwimmer aus Vorpommern. Sie sind sportliche Botschafter für unser Land und im Besonderen für Vorpommern“, betonte Wirtschaftsminister Harry Glawe. Und Patrick Dahlemann ergänzte: „Die Förderung des Schwimmhallen Ersatzneubaus im Rahmen des Anklamer Dreiklang ist eine gute Botschaft für Schwimmfreunde. Das stärkt die Vereinsarbeit und schafft hochmoderne und effiziente Bedingungen.“

Bereits vor Kurzem konnte die Stadt Anklam einen weiteren Erfolg verbuchen: So unterzeichneten im Oktober Anklams Bürgermeister Michael Galander und Patrick Dahlemann eine  Vereinbarung, in dem sich die Landesregierung zur Realisierung eines zentralen Schulcampus in der Innenstadt, eines Schwimmhallenneubaus sowie einer dauerhaften Nutzung der historischen Nikolaikirche als „Lilienthal Flight Museum“ (LFM) bekennt. Für den Neubau der Schwimmhalle, der außerhalb des Sanierungsgebietes liegt, sind zum Beispiel 7,5 Millionen Euro Gesamtkosten eingeplant.


Kronshagen, 13. November 2018