Mastbrook: Feierliche Eröffnung der neuen Mehrzweckhalle

Rendsburg. Eineinhalb Jahre lang wurde im Rendsburger Stadtteil Mastbrook gebaggert, gebuddelt, gebaut sowie bei Kindern und Erwachsenen mitgefiebert. Mit Erfolg: Denn am vergangenen Donnerstag konnte die neue Mehrzweckhalle feierlich eingeweiht werden.

 
Bild: Symbolische Schlüsselübergabe von Filip Nosek (Architekt) an Bürgermeister Pierre Gilgenast, Brücke-Geschäftsführerin Heike Rullmann und Schulleiter Detlef Vogel (v. l.).

Am Festakt nahmen unter anderem Innenminister Hans-Joachim Grote, Stadtpräsident Thomas Krabbe und rund 200 Schüler aus dem Stadtteil teil. Bürgermeister Pierre Gilgenast hob in seiner Rede hervor, dass der vielfältige Veranstaltungsort vor allem durch Städtebaufördermittel zustande kam: „Die Stadt wäre allein nicht in der Lage, Vergleichbares zu schaffen.“ Gilgenast bedankte sich daher auch für die finanziellen Hilfen aus Kiel und Berlin.    

Der Weg bis zur Einweihung war lang. Gemeinsam mit der BIG Städtebau als Sanierungsträger meisterte die Stadt Rendsburg sämtliche bürokratischen Hürden, um die Kosten von letztlich rund 7 Millionen Euro stemmen zu können. Grundlage war die Aufnahme Mastbrooks in das Förderprogramm „Soziale Stadt“, wodurch neben städtischen Mittel auch Fördermittel des Landes und des Bundes für dieses wichtige Bauvorhaben mit einfließen konnten.

An den Planungen hatten sich viele der in Mastbrook ansässigen Institutionen beteiligt und zudem zahlreiche Mastbrooker selbst sich unter anderem im Bauausschuss für den Bau der Mehrzweckhalle stark gemacht. Laut Innenminister Grote stehe die Mehrzweckhalle gerade auch in einem Stadtteil mit großen sozialen Herausforderungen für den „dritten Ort“ neben Familie und Arbeitsplatz, „an dem man Gemeinschaften pflegt und Freunde trifft“.

Entstanden ist nicht nur eine moderne Sporthalle mit Doppelspielfeld, sondern auch ein zentraler Treffpunkt für Mastbrook über den Schulsport hinaus. Die mulitfunktionalen Räume können zum Beispiel für Volkshochschul-Kurse, Konzerte und weitere kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Das weitläufige Foyer mit offener Küche bietet Sitzplätze drinnen und draußen, der Multifunktionsraum Platz für unterschiedlichste Vorführungen und der neue Vorplatz darüber hinaus eine schöne Aufenthaltsqualität.


Kronshagen, 05. November 2018