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/ Kommunikation und Öffentlich­keits­arbeit

Moderation, Mediation, Information, Partizipation – wir begleiten Städte und Kommunen bei der professionellen Kommunikation ihrer Vorhaben. Ein Schwerpunkt ist dabei die Beteiligung der Bürger an den Veränderungsprozessen der Stadt-, Flächen- und Projektentwicklung vor Ort. Welche Ziele und Wünsche hat eine Stadt und wie können diese umgesetzt werden? Gemeinsam mit Bürgern und der Kommune entwickeln wir Leitbilder, steuern Kommunikationsprozesse und bilden Gremien mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik. Wir nutzen dabei professionell sämtliche multimedialen Möglichkeiten. Diese umfassen neben der Online-Präsenz auch klassische Printprodukte, öffentliche Veranstaltungen sowie das Beschwerde- und Quartiersmanagement.

Bürgerbeteiligung und Prozesssteuerung


Die Entwicklung nachhaltiger, städtebaulicher Vorhaben ist komplex und umfasst viele Beteiligte. Neben den klassischen Belangen von Kommunen, Planern oder Eigentümern gewinnen die Positionen von Einzelpersonen oder Bürgerinitiativen an Gewicht. Unsere Konzepte zur Bürgerbeteiligung schließen alle Medien ein, sie sorgen für Transparenz der Planungs- und Entscheidungsprozesse und damit letztlich für Akzeptanz. Wir übernehmen in der Prozesssteuerung die Organisation von Bürgerwerkstätten, das Veranstaltungsmanagement, Expertenworkshops und andere Gremienarbeit.

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin für den Bereich Bürgerbeteiligung

Christina Ebel
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Telefon +49 431 5468-202 E-Mail Schreiben Sie mir

Quartiersmanagement


In vielen Städten beeinträchtigen soziale Ungleichheiten das urbane Gemeinwesen. Ein professionelles Quartiersmanagement wirkt dem entgegen, verhilft zur positiven Entwicklung eines Stadtteils und bringt Interessenvertreter und Bewohner näher zusammen. Unsere regionalen Teams verfügen über langjährige Erfahrungen in der Kommunikation vor Ort, der Vermittlung zwischen Kommunen und Bürger, im Stadtteilmarketing sowie in der Aufwertung und Beteiligung des Quartiers.

Bereits 1999 rief der Bund das Förderprogramm „Soziale Stadt“ ins Leben. Die Umsetzung des Programms ist eine enorme Herausforderung für alle Beteiligten und ein ideales Aufgabenfeld für unser Quartiersmanagement.

Förderkulisse „Soziale Stadt“
  • Mehr zum Förderprogramm im Bereich
    Stadtentwicklung
Kontakt

Ihr Ansprechpartner für den Bereich Quartiersmanagement

Jan Welge
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Telefon +49 40 3410678-51 E-Mail Schreiben Sie mir

Stadtentwicklung, Luckenwalde

Stadtentwicklung, Luckenwalde

Stadtentwicklung, Luckenwalde

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Themen
  • Nachhaltige Versorgung
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Stadtentwicklung, Luckenwalde

Luckenwalde, Kreisstadt von Teltow-Fläming und Mittelzentrum im äußeren Verflechtungsraum des Landes Brandenburg, liegt ca. 50 km südlich Berlins. Die Stadt mit heute 20.000 Einwohnern hatte seit der Gründerzeit eine prägende industrielle Basis, deren partieller Mangel an Wettbewerbsfähigkeit mit dem Zusammenbruch der DDR aber zu einem umso gravierenderen Strukturwandel führte. Auch bedingt dadurch verringerte sich die Bevölkerungszahl zwischen 1991 und 2001 um 15 Prozent. An diesen Prozessen wiederum litten unmittelbar Geschäftsleben wie Einzelhandel in der Stadt und mittelbar die mittelzentrale Versorgungsfunktion.Schwerpunkte der Intervention im Rahmen dieses Förderprogramms sind deshalb die Stabilisierung der städtischen Funktionen, die Sicherung der Wirtschaftskraft, der Ausbau touristischer wie kultureller Angebote und die Stärkung zentraler Versorgungsbereiche in der Innenstadt. Priorität in der Stadtentwicklung hat außerdem die Revitalisierung der innerstädtischen Gewerbebrachen und des Leerstandes in gewerblichen und Einzelhandelseinrichtungen. Die BIG-BAU begleitete die Stadt bei der Erarbeitung einer entsprechenden Strategie und der Einzelmaßnahmen, deren Umsetzung sie steuert. Die Aufwertung der Infrastruktur und der öffentlichen Räume sind eine Hauptaufgabe im investiven Bereich. Parallel werden mit der nichtinvestiven Komponente lokale Initiativen der Einzelhändler und Gewerbetreibenden wie das Innenstadtmanagement, Verfügungsfonds, Netzwerkbildungen und Stadtteilfeste unterstützt. Der gekoppelte Ansatz aktiviert ein Maximum an lokalem Potenzial und erzeugt Attraktionssignale im Standortwettbewerb.

luckenwalde-stadtentwicklung.de

Kennzahlen
  • Förderkulisse: Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
  • Kosten: 9,8 Mio. Euro
  • Gebietsgröße: 31,3 ha
  • Zeitraum: 2008-2019

 

Leistungen
  • Koordinierung und Steuerung der städtischen Stadtumbau- und Sanierungsmaßnamen
  • Vorbereitung und Organisation von Baumaßnahmen und konzeptionellen Planungsgrundlagen
  • Fördermittelmanagement und Fördermittelcontrolling
  • Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeraktivierung

 

Stabilisierung und Optimierung, Lütjenburg

Stabilisierung und Optimierung, Lütjenburg

Stabilisierung und Optimierung, Lütjenburg

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Themen
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Stabilisierung und Optimierung, Lütjenburg

Die Stadt Lütjenburg wurde im Jahr 2006 in das Bund-Länder-Programm „Die Soziale Stadt“ aufgenommen, da sie eine Vielzahl soziodemographischer Herausforderungen zu bewältigen hat: Abwanderung junger Menschen, eine hohe Arbeitslosenquote sowie fehlende Kultureinrichtungen und Begegnungsstätten. Bereits zu Beginn der Sanierung stelltesich heraus, dass die Stadt Lütjenburg ein großes Potenzial in Gestalt engagierter Bürger aufweist. Die Vernetzung und Bündelung dieses Engagements wurde unter Mitwirkung durch die BIG-BAU als eines der wesentlichen stadtentwicklungspolitischen Instrumente identifiziert, um seine unmittelbare und seine soziopsychologische Wirkung zu verstärken – der klassische Rahmen für ein Quartiersmanagement. Wesentliche Aufgabe des Lütjenburger Quartiersmanagements ist die neutral moderierte und intensivierte soziale Kommunikation, die die öffentliche Akzeptanz für städtebauliche Vorhaben steigerte und Impulsgeber für die laufende Neuausrichtung der Stadt ist. Darüber hinaus ist das Quartiersmanagement für die Leitung des Bürgerbeirats Stadt Lütjenburg verantwortlich, dem Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens angehören. Dort konnten isolierte Akteure zueinander finden und neue Kooperationsformen etablieren, die sich förderlich auf das Klima und das Lebensgefühl in der Stadt auswirken. Das Quartiersmanagement koordiniert auch den Verfügungsfonds. Daraus teil- oder anschubfinanzierte Projekte dynamisierten die Stadtentwicklung in einem Maße, dass die Stadt den Fonds nach Auslaufen der initiierenden Bund-Länder-Förderung 2013 allein übernahm – auch, weil privatwirtschaftliche Sponsoren inzwischen ebenfalls Aufmerksamkeit für den Fonds zeigen.

Kennzahlen
  • Förderkulisse: Soziale Stadt
  • Fördermittel: 7,1 Mio. Euro
  • Kosten: 9,8 Mio. Euro
  • Gebietsgröße: ca. 160 Hektar
  • Zeitraum: 2006 bis 2020
Leistungen
  • Aktivierung und Stärkung von Netzwerken und Identitätsmustern
  • Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen
  • Moderation, Mediation, Öffentlichkeitsarbeit und Eventmanagement
  • Verwaltung des Treuhandvermögens
  • Ressourcenmanagement
  • Koordination und Leitung des Stadtteilgremiums

Böcklersiedlung, Neumünster

Böcklersiedlung, Neumünster

Böcklersiedlung, Neumünster

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Themen
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Böcklersiedlung, Neumünster

Als Großprojekt des Wohnungsbaus für Flüchtlinge erfolgte ab 1950 die Errichtung der Böcklersiedlung. Bis in die 1960er Jahre wurden ca. 1.800 Wohneinheiten hergestellt. Die zwei- bis viergeschossige Backsteinarchitektur und hohe Anteile an Grün- und Gartenflächen boten eine hohe Wohn- und Lebensqualität. Seit den 1980er Jahren waren zunehmend negative Entwicklungstendenzen festzustellen. Modernisierungs- und Instandhaltungsdefizite, Umbrüche in der Bevölkerungsstruktur und nicht mehr zeitgemäße Ausstattungsstandards sowie Wohnungsgrundrisse führten zu zunehmenden Leerständen, sozialen Spannungen und Imageverlusten, welche die Abwärtsspirale verstärkten. Gemeinsam mit Stadt, ansässigen Wohnungsunternehmen und Quartiersmanagement suchte die DSK-BIG Wege, um diesen Negativentwicklungen entgegenzuwirken und eine zukunftsfähige Quartiersentwicklung zu befördern. Insbesondere Angebote für Senioren und Familien sollten gestärkt werden. Schwerpunkte der Aktivitäten bildeten neben umfangreichen Gebäudesanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen die Umgestaltung öffentlicher Straßen, Wege und Plätze sowie die Errichtung sozialer Infrastrukturen. Zur Stabilisierung und Stärkung der Sozialstruktur im Quartier konnten ergänzende Projekte der Förderung quartiersbezogener Netzwerke, Nachbarschaftshilfe sowie integrative Projekte zur Befähigung der Bewohnerschaft (Bildung, Qualifizierung) umgesetzt werden. Die gemeinsam realisierten Maßnahmen trugen zu einer deutlichen Stabilisierung und Aufwertung der Böcklersiedlung bei, verbesserten das Stadtteilimage und erhöhten die Attraktivität. Zuzüge und kaum mehr vorhandene Leerstände sind deutliche Zeichen des Erfolges. 2008 erhielt das kooperative Projekt „Revitalisierung Böcklersiedlung“ eine Anerkennung im Rahmen des Deutschen Städtebaupreises.

Kennzahlen
  • Förderkulisse: Soziale Stadt
  • Fördermittel: rd. 5 Mio. Euro
  • Kosten: rd. 6,3 Mio. Euro
  • Gebietsgröße: ca. 53 Hektar/1.840 Wohneinheiten
  • Zeitraum: 2002 bis 2017
Leistungen
  • Enge kooperative Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen
  • Vorbereitung und Begleitung von Hoch- und Tiefbaumaßnahmen (tlw. mit Bauherrenfunktion)
  • Koordinierung der verschiedenen Beteiligten und betroffenen Akteure
  • Zusammenarbeit mit Quartiersmanagement; beratendes Mitglied im Vergabebeirat Stadtteilfonds
  • Fördermittelmanagement und Finanzmanagement für Gesamtmaßnahme und Einzelmaßnahmen der Städtebauförderung
  • Investorengespräche
  • Förderrechtliche Begleitung der Gesamtmaßnahme
  • Führung des Treuhandkontos

Quartiersmanagement, Rendsburg

Quartiersmanagement, Rendsburg

Quartiersmanagement, Rendsburg

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Themen
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Quartiersmanagement, Rendsburg

Der Rendsburger Stadtteil Mastbrook liegt zwischen der ehemaligen Feldwebel-Schmidt-Kaserne und der Bahnlinie Hamburg-Flensburg. Das Militärgelände ist inzwischen Konversionsgebiet. Aber Mastbrook, ein Wohngebiet mit Geschossbauten aus den 1960er und Einfamilienhäusern aus den 1950er Jahren, leidet an einem negativen Image. Die Defizite liegen im Wohnumfeld und bei mangelnden Angeboten für Bildung, Freizeit und Kultur. Zudem weist das Gebiet eine große Zahl an Transferleistungsempfängern und einen hohen Förderschulbedarf auf. Als Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf und erheblichen Missständen wurde Mastbrook 2006 in das Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Die Quartiersentwicklung agiert zum einen über konkrete Maßnahmen wie das Projekt „Tadel-Los“ zur Errichtung einer festen Schulsozialarbeit. Sie zielt in ihrer Öffentlichkeitsarbeit aber auch darauf ab, das Bewusstsein für Bedarf und Ressourcen gleichermaßen zu sensibilisieren. Bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Umfeldqualität werden mit den lokalen Akteuren und Netzwerken abgestimmt. Projektbezogene Arbeitsgruppen unterstützen die Projektentwicklung und werden durch das Quartiersmanagement begleitet, das als Schnittstelle den Informationsfluss zwischen Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit sicherstellt. Für Kleinstmaßnahmen sind Mittel aus einem Verfügungsfonds mit einem Jahresbudget von 15.000 Euro abrufbar. Die BIG-BAU ist zudem treuhänderischer Sanierungsträger im Gebiet und verantwortet die bauliche Umsetzung der Maßnahmen, die Mittelbewirtschaftung und die Akquise von Fördermitteln.

Kennzahlen
  • Förderkulisse: Soziale Stadt
  • Fördermittel: 5,8 Mio. Euro
  • Kosten: 6,6 Mio. Euro
  • Gebietsgröße: ca. 56 Hektar (2.760 E W )
  • Zeitraum: 2006 bis 2016

 

Leistungen
  • Projektsteuerung und Finanzmittelbewirtschaftung
  • Leitung des Stadtteilgremiums „Quartiersnetzwerk Mastbrook“
  • Initiierung und Umsetzung/Begleitung von Einzelmaßnahmen und Projekten
  • Verwaltung des Verfügungsfonds, einschließlich Bescheiderteilung
  • Prüfung von Verwendungsnachweisen, Beratung

 

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