/ Nachhaltige Versorgung
Die BIG-BAU ist nicht nur Impulsgeber und Entwickler, sondern setzt auch den Hochbau für ebenso innovative wie nachhaltige Wohnquartiere um. Dank einer städtebaulichen Durchmischung mit vielfältigen Wohnformen realisieren wir besonders lebendige, heterogene Stadtteile – ökologisch, ökonomisch, sozial. Unsere energetischen Konzepte sehen klimafreundliche und zukunftsweisende Quartiere mit einem kompletten Infrastruktur- und Versorgungsangebot aus einer Hand vor. Speziell entwickelte Finanzierungskonzepte ermöglichen zudem bezahlbaren Wohnraum mit niedriger Belastung für das moderne Wohnen im Eigentum.
Innovationen
Wie wollen Menschen künftig wohnen? Was sind ihre Ansprüche an Mobilität und Versorgung? Wie können Städte und Kommunen dabei eingebunden werden? Bei der Entwicklung zukunftsweisender Quartiere denken wir mehrere Schritte voraus und verfolgen bereits bei den ersten Ideen einen ganzheitlichen Ansatz. Dieser umfasst die enge Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik und die Vernetzung von Stadt-, Flächen-, Projektentwicklung und Forschung. Gleichermaßen beinhaltet der Ansatz attraktive Alternativen für Bewohner, auf E-Mobilität und Sharing-Angebote umzusteigen, sowie eine klimafreundliche Versorgung, schnelles Internet und Smart-Home-Lösungen, die den individuellen Strom- und Wärmeverbrauch effektiv kontrollieren lassen.
Klimaschutz
Klimafreundliche Quartiere
Bei unseren klimafreundlichen Quartierskonzepten denken wir ebenfalls ganzheitlich: von kernsanierten Bestandsgebäuden bis Neubauten mit aktuellsten Energiestandards, von regenerativen Energieträgern bis zu zentral erzeugtem Strom und Wärme, von Grünflächen für die Bewohner bis zu E-Mobilitätskonzepten, die Schall- und Luftemissionen sowie das Verkehrsaufkommen generell reduzieren. Bei der Entwicklung neuer Quartiere und der Weiterentwicklung unserer Städte verbinden wir Klimaschutzziele mit den wohnungswirtschaftlichen, demografischen und städtebaulichen Notwendigkeiten sowie den individuellen Entwicklungszielen der Kommunen.
Energetische Stadtsanierung
Die Entwicklung der Städte und Gemeinden wird maßgeblich von den heutigen Anforderungen an eine nachhaltige Struktur beeinflusst. Unsere energetische Stadtsanierung deckt das komplette Aufgabenspektrum von der Antragstellung, Akquirierung der Fördermittel, der Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Gebäudemodernisierung bis hin zur Steuerung sowie fachgerechten Bewertung der Maßnahmen ab. Dabei bieten wir Lösungen für eine klimafreundliche Energieversorgung und Mobilität sowie die nachhaltige Gestaltung von Infrastruktur und Digitalisierung unter Berücksichtigung der demografischen Veränderungen, der Bedarfe und der Stadtentwicklung.
Infrastruktur und Versorgung
Die klimafreundliche Versorgung mit Strom und Wärme aus einer Hand, E-Mobilitätsstationen, Sharing-Angebote, eine enge ÖPNV-Verknüpfung, schnelles Internet oder Smart-Home-Lösungen sind für uns selbstverständliche Elemente der Projektplanungen. Sie unterstützen das energiebewusste Verhalten und geben jedem Bewohner einen täglichen Mehrwert in ihrem Quartier. Abgerundet werden unsere Konzepte durch eine durchdachte grüne und soziale Infrastruktur wie Natur- und Gemeinschaftsflächen, Kitas, Schulen oder nahegelegene Pflegeeinrichtungen sowie zum Stadtteil passendes Gewerbe wie Cafés oder innovative Co-Working-Spaces.
Pioneer Park Hanau
Themen
- Flächen und Konversion
- Forschung und Beratung
- Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
- Nachhaltige Versorgung
- Projektentwicklung
- Vertrieb
Pioneer Park Hanau
Im Pioneer Park entwickeln wir gemeinsam mit der Stadt Hanau auf rund 50 Hektar klimafreundlichen, nachhaltigen Wohnraum für bis zu 5.000 Menschen. Auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne wird in ein Stadtquartier mit Wohnraum für jede Einkommensklasse und Lebensphase verwandelt. Wo zuletzt amerikanische Streitkräfte lebten und arbeiteten, entsteht nun ein neuer Stadtteil für Hanau, mit Gewerbe, sozialen Einrichtungen und einer nachhaltigen Versorgung und Infrastruktur.
Die Vielfalt stand von Beginn an im Fokus der Planungen für das gesamte Areal. Die Lage des Pioneer Park selbst – mitten im Rhein-Main-Gebiet zwischen Naturschutzgebiet Bulau und der Hanauer Innenstadt, in der Nähe der Metropole Frankfurt – bietet ohnehin bereits den idealen Rahmen für dieses Großprojekt.
Wohnvielfalt: Dank unterschiedlicher Investoren und Bauträger entsteht im Pioneer Park ein vielfältiges Angebot aus verschiedenen Wohnformen, für jede Alters- und Einkommensklasse. Neben einer großen Auswahl an Miet- und Eigentumswohnungen entstehen im Quartier auch vielfältige Doppel- und Reihenhäuser, innovative Gartenhäuser und Grundstücke für Einfamilienhäuser zur individuellen Bebauung. Insgesamt werden rund 1.600 Wohneinheiten entstehen.
Mobilitätskonzept: Im Pioneer Park Hanau wird in den nächsten Jahren ein innovatives Mobilitätkonzept realisiert, dass es in dieser komplexen Form bundesweit noch nicht gegeben hat. Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, die Schaffung von Sharing-Angeboten für Bewohner, Nutzer und Gäste, komfortable Übergänge zum ÖPNV sowie eine einfache Nutzung durch eine Quartiers-App.
Nachhaltige Versorgung: Die klimafreundliche Strom- und Wärmeversorgung wird im Pioneer Park durch drei Blockheizkraftwerke (BHKW) und einer Kombination aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit regenerativen Energieträgern erzeugt. Des Weiteren wird in dem Quartier ein Glasfasernetz realisiert, bei dem die Leitungen bis in jede Wohnung verlegt werden – für das schnellste Internet Hanaus.
Infrastruktur: Für eine ausgeglichene Infrastruktur und hohe Lebensqualität sind im Quartier eine Kindertagesstätte und eine inklusive Grundschule mit Turnhalle geplant.
Die Freiflächen des Pioneer Park werden auf rund zehn Hektar mit Bäumen, Biotopen und einem Blütenreichtum die grüne Lunge des Quartiers bilden. Neben den breiten Wegen, die die unterschiedlichen Teile des Areals miteinander vernetzen, wird es auch ausreichend Platz für Rasen-, Sport- und Spielflächen geben.
Kennzahlen
- Laufzeit: 2016 bis vrsl. 2023
- Größe: ca. 50 ha
- geplante Geschossfläche Wohnen: ca. 210.000 m²
- geplante Grünflächen: ca. 110.000 m²
- geplante Geschlossfläche Gewerbe: ca. 40.000 m²
- Gesamtvolumen: ca. 500 Mio. Euro
Leistungen
- Öffentlich-Private Partnerschaft mit der Stadt Hanau
- Konversion des ehemaligen Kasernengeländes und Entwicklung der neuen Bauflächen
- Städtebauliche Planung
- Projektsteuerung
- Koordination von Partnern, Investoren, Planern und der Stadt
- Innovative Konzeptentwicklung für Versorgung und Mobilität im Quartier
- Projektentwicklung von über 500 Wohneinheiten
- Neubau und Sanierung von Bestandsgebäuden
- Öffentlichkeitsarbeit
Energetische Stadtsanierung, Insel Föhr
Themen
- Nachhaltige Versorgung
- Forschung und Beratung
Energetische Stadtsanierung, Insel Föhr
Die Gemeinden Alkersum, Midlum, Nieblum und Oevenum der Insel Föhr sind vor allem durch Wohngebäude, vorrangig Einfamilienhäuser, im typischen traditionellen Friesenstil geprägt. Diese werden in großen Teilen als Ferienwohnungen genutzt; Gewerbegebiete gibt es mit einer Ausnahme keine. Die Datenerhebung ergab unterschiedliche Sanierungsstände der Gebäude, die überwiegend nicht den aktuellen energetischen Standards entsprechen, und hohe Anteile an alten ineffizienten Heizungsanlagen. Einsparpotenziale ergeben sich somit aus der Optimierung der Gebäudehüllen und der Erneuerung der Wärmeversorgung unter Einsatz erneuerbarer Energien. Zur Sensibilisierung der Bewohner wurden u. a. Faltblätter entwickelt und Veranstaltungen durchgeführt. Im Rahmen der Untersuchungen wurden Gebäudetypen entwickelt, für die zum Teil Sanierungsvarianten ausgearbeitet und deren Wirtschaftlichkeit ermittelt wurden. Dargestellt wurden ebenso verschiedene dezentrale Lösungen für die Teil- und Komplettmodernisierung im Hinblick auf die Kosten und unter Einsatz erneuerbarer Energien. Mögliche Potenziale für den Aufbau lokaler Nahwärmenetze bildete dabei einen zentralen Baustein, für welchen u. a. mittels Fragebogens das Interesse am Netzanschluss ermittelt wurde. Daraus wurden Wärmebedarfsdichten und für mehrere Netzvarianten Wärmeliniendichten berechnet. Die Wirtschaftlichkeit und die mögliche Preisgestaltung der einzelnen Netze wurde anschließend im Rahmen eines Workshops diskutiert. Des Weiteren wurde in enger Abstimmung mit den Gemeindevertretern ein Mobilitätskonzept erarbeitet, das den demografischen und touristischen Anforderungen der Insel Föhr entspricht. Begleitet wurde dieser Prozess durch mehrere von den Einwohnern zahlreich besuchte Veranstaltungen
Kennzahlen
- Förderkulisse: KfW 432 „Energetische Stadtsanierung“, Ko-Förderung durch das Land SH für kleine Kommunen zum KfW-Programm 432
- Kosten: ca. 136.800 Euro
- Gebietsgröße:
- Alkersum: ca. 41 Hektar
- Midlum: ca. 23 Hektar
- Nieblum: ca. 89 Hektar
- Oevenum: ca. 28 Hektar
- Zeitraum: 2018
Leistungen
- Bestandsanalyse und Energie- und CO2-Bilanz
- Potenzialermittlung und -analyse für erneuerbare Energien
- Sanierungsvarianten für unterschiedliche Gebäudetypen
- Wirtschaftlichkeit dezentraler Wärmeversorgungen
- Nachhaltige Mobilitätslösungen
- Darstellung von Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten
- Öffentlichkeitsarbeit
- Controlling-Konzept
Dünenpark List auf Sylt
Themen
- Flächen und Konversion
- Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
- Nachhaltige Versorgung
- Projektentwicklung
Dünenpark List auf Sylt
List hat mit neuen Hotels, dem Lister Markt und weiteren Projekten wie dem Lanserhof bereits eine sichtbare, positive Entwicklung eingeleitet. Mit dem Dünenpark wird nun die große Lücke in zentraler Ortslage in enger, vertrauensvoller Abstimmung mit der Gemeinde auch umfassend und zukunftsweisend konzipiert. Dadurch erhält die Lister Bevölkerung dringend benötigten neuen Wohnraum und darüber hinaus ein frei zugängliches, städtebaulich wertvolles Quartier.
Auf einer Fläche von ca. 18 Hektar entwickelt die BIG-BAU ein zukunftsweisendes Wohnprojekt. Es sollen Dauerwohnraum für rund 600 Sylter, ca. 60 Ferienhäuser sowie eine Naturlandschaft entstehen, die beides verbindet. Die Planungen beinhalten Ideen für ein klimaneutrales Wohnen, die enge Verknüpfung mit dem ÖPNV der Insel sowie Ladestationen, um im Quartier Elektro-Autos und Elektro-Fahrräder, auch im Sharing-Prinzip, nutzen zu können. Zusätzlich ist die Integration des Quartiers in den Ort ein zentrales Planungsziel des Projektes, wobei die Schwimmhalle für Schulen und Vereine sowie die angrenzende Sportfläche erhalten bleiben, ebenso das ehemalige und identitätsstiftende Stabsgebäude Haus 8 im Dünenpark. Ebenso soll barrierefreies Wohnen für Senioren umgesetzt werden.
Weitere Informationen und aktuelle Nachrichten zum Dünenpark:
Kennzahlen
- Größe: ca. 18 Hektar Fläche
- Wohnen: ca. 300 Wohneinheiten für Insulaner
- Ferienhaussiedlung: ca. 60 Ferienhäuser
- Natur: 25.000 m² Naturflächen, zusätzlich 7.000 m² renaturierte Fläche
Leistungen
- Konversion einer ehemaligen Kaserne
- Altlastenbeseitigung und Revitalisierung einer Brachfläche
- Entwicklung zu baureifen Flächen
- ganzheitliches Quartierskonzept
- E-Mobilität und Sharing-Angebote
- bezahlbarer Wohnraum für Insulaner
IEQK, Laage
Themen
- Forschung und Beratung
- Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
- Nachhaltige Versorgung
IEQK, Laage
Das Untersuchungsgebiet dieses Integrierten Energetischen Quartierskonzeptes (IEQK) gliedert sich grundsätzlich in zwei Teilbereiche: Den Recknitzcampus mit einer Grundschule, einem Schulgebäude für die Orientierungsstufe, einem Gymnasium sowie einem Sporthallenkomplex und die Rudolf-Harbig-Straße mit einer offenen, viergeschossigen Zeilenbebauung aus den 1960er Jahren. Die Gebäude weisen ganz unterschiedliche Gebäudetypologien auf. Die Basis des Konzeptes wird durch eine Bestandsanalyse der städtebaulichen und energetischen Rahmenbedingungen gebildet. Auf dieser Grundlage erfolgte die Ausarbeitung eines entsprechenden Maßnahmenkataloges und Handlungskonzeptes. In Bezug auf die gebäudebezogenen Maßnahmen wird eine Kosten-Nutzen-Rechnung vorgenommen. Das Integrierte Energetische Quartierskonzept wird dabei in einen gesamtstädtischen Kontext gestellt. Es dient als Handlungsrahmen zur Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, Verbesserung der CO2-Bilanz und zur Nutzung erneuerbarer Energie sowie zur Attraktivitätssteigerung von Wohnraum und öffentlichem Raum im Quartier. Es zeigt kurz-, mittel- und langfristige Ziele für eine energieeffiziente Entwicklung des Quartiers auf und formuliert Maßnahmen zur Umsetzung ökonomisch realistischer Optimierungs- und Einsparpotenziale. Das Integrierte Energetische Quartierskonzept versteht sich dabei als „lernendes Konzept“, das im Laufe des Umsetzungsprozesses ergänzt und verändert werden kann.Die Erstellung des Konzeptes erfolgte durch eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung der DSK-BIG im Rahmen des KfW-Förderprogramms „Energetische Stadtsanierung“ und wurde zusätzlich unterstützt durch Zuwendungen auf der Grundlage der Klimaschutzförderrichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Kennzahlen
- Förderkulisse: KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ Klimaschutzförderrichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern
- Kosten: 30.000 Euro
- Gebietsgröße: ca. 10,5 Hektar
- Zeitraum: Juni bis Dez. 2015
Leistungen
- Fördermittelakquise
- Bestandsanalyse
- Erarbeitung Maßnahmenkatalog
- Öffentlichkeitsarbeit
- Dokumentation und Präsentation
- Terminabstimmung und -verfolgung
- Koordination der Beteiligten
- Abrechnung gegenüber Fördermittelgebern