Architektur für den Dünenpark: Jury kürt drei Sieger

Aus fünf mach drei für ein zukunftsweisendes Wohnprojekt: Dies ist zusammengefasst das Ergebnis des Architektenwettbewerbs der BIG BAU Unternehmensgruppe für den Dünenpark List auf Sylt.

Fünf namhafte Architekturbüros wurden beauftragt, die Gestaltung der Ferienhäuser sowie Doppel- und Reihenhäuser für Insulanerwohnen zu konzipieren und visualisieren. Nach der öffentlichen Zwischenpräsentation im Januar in List stellten die Architekten ihre überarbeiteten Entwürfe Ende März in der zweiten, nicht öffentlichen Runde bei der BIG BAU Unternehmensgruppe in Kronshagen vor.

Blick in den Dünenpark, Entwurf: AX5 Architekten

Die Jury aus renommierten Gutachtern und Investoren entschied sich nach einer intensiven Auseinandersetzung mit den einzelnen Beiträgen hinsichtlich Konzeption, Stilistik, Umsetzbarkeit und innovativen Elementen nicht für einen, sondern für drei Gewinner: AX5 Architekten aus Kiel, blauraum Architekten aus Hamburg und die Architekten Thomsen & Partner von der Insel Sylt.

„Wir haben fünf völlig unterschiedliche Architekturentwürfe gesehen und freuen uns jetzt, mit den drei Siegern die weiteren Planungsschritte in Angriff zu nehmen“, sagte Dr. Marc Weinstock, geschäftsführender Gesellschafter der BIG BAU Unternehmensgruppe, „ihre Aufgabe ist es nun, sich gemeinsam mit der Jury zusammenzusetzen, um bei den Gebäudeformen und Materialien eine einheitliche Leitlinie für den Dünenpark zu entwickeln.“ Ein weiteres spannendes Ergebnis des Wettbewerbs ist laut Weinstock die Erkenntnis, dass „wir die Option haben, sämtliche Gebäude des Ferienparks unter Reet setzen zu können“.

Auf dem 18 Hektar großen Areal der ehemaligen Marineversorgungsschule in zentraler Ortslage wird bezahlbarer Wohnraum für Insulaner sowie ein Ferienpark in naturnaher Dünenlandschaft entstehen. Die Gewinnerentwürfe des Architektenwettbewerbs werden in Kürze in List auf Sylt ausgestellt. Eine Auswahl der Siegerentwürfe sowie mehr Informationen zum Dünenpark unter www.dunenpark-sylt.de

Kronshagen, 23. April 2019